30.11.2010

Salzburg

Salzburg ist mehrere Reisen wert. Bei jeder Reise entdeckt man neue Aspekte der reizvollen Mozartstadt. Das Klischee, Salzburg bestehe nur aus Mozartkugeln, Salzburger Nocken, Apfelstrudel und der Getreidegasse trifft zwar teilweise zu, aber Salzburg hat noch viel mehr zu bieten.

Hohensalzburg - von Thomas Pintaric
Die Festung Hohensalzburg zum Beispiel, das Wahrzeichen der Mozartstadt, ist die größte vollständig erhaltene Burg Mitteleuropas. Sie liegt etwas über 500 Meter über dem Meeresspiegel und 120 Meter über der Stadt. Insgesamt nimmt sie eine Fläche von 30.000 qm ein. Ihre Bauzeit betrug 700 Jahre.

Für die Besichtigung der einzigartigen Pracht der Hohensalzburg sollte besonders viel Zeit mitgebracht werden. Das Wahrzeichen der Mozartstadt liegt hoch über den Türmen der Stadt und wurde im 11. Jahrhundert erbaut.

Den Aufstieg zur Festung kann man auf zwei Arten bewältigen, einerseits mit der Festungsbahn oder den beschwerlicheren, weil recht steilen Weg zu Fuß.

Was dem Besucher sofort ins Auge sticht, ist der Glockenturm der Festung Hohensalzburg. Er ist an den Hohen Stock angebaut und trägt einen grünen „Hut“.

Vom Glockenturm aus hat man einen herrlichen Panoramablick über Salzburg; bei klarem Wetter hat man eine Fernsicht bis zum Dachstein und in der anderen Richtung zu den Berchtesgadener Bergen.

Blick auf den Salzburger Dom - von Matthias Kabel
Läuft man das Burggelände nach und nach ab, eröffnen sich einem immer wieder herrliche Panoramablicke auf die Mozart-Stadt und deren Umgebung.

Die Festung ist im Sommer täglich von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr und in den restlichen Monaten von 09:30 Uhr – 17:00 Uhr geöffnet.


Goldene Stube - von Matthias Kabel
Zu den Top-Sehenswürdigkeiten der Hohensalzburg gehören der Pallas mit den Fürstenzimmern und die „Goldene Stube“, zwei der bedeutendsten gotischen Räume in Europa. Die Hohensalzburg beherbergt ein Burg-, Marionetten- und Regimentsmuseum. Höhepunkte der Besichtigungen stellen die Folterkammer, der Reckturm und der „Salzburger Stier“, ein mittelalterliches Musikinstrument, dar.

Um sich während der zahlreichen Besichtigungen zu stärken, stehen dem Besucher ein Museumscafé und ein Festungsrestaurant zur Verfügung. Die sogenannte Burgschenke ist zudem Austragungsort der auf Anfrage stattfindenden mittelalterlichen Ritteressen. Hier können Teilnehmer wie anno dazumal in authentischem Ambiente schlemmen. In den Monaten März bis Dezember finden in den mittelalterlichen Räumlichkeiten der Festung fast täglich Konzerte und Candlelight-Dinner der Salzburger Festungskonzerte in stilvollem Rahmen statt.


Getreidegasse - von Baumibua
Beim Spaziergang zurück ins Tal hat der Besucher wieder eine herrliche Aussicht über die Stadt. Nach der Burgbesichtigung lohnt sich ein Besuch der historisch sehr schönen Altstadt. Gerade, wenn die Stadt noch weihnachtlich geschmückt ist, wirken die engen, kleinen Gassen noch romantischer als sonst schon.

Die Getreidegasse in der Altstadt ist die vielleicht berühmteste Straße Österreichs und ist vor allem durch ihre schmiedeeisernen Handwerkszeichen bekannt. Selbst McDonald’s hat hier ein solches.

Im Haus Nr. 9 der Getreidegasse wurde Mozart 1756 geboren. Und, ja, wenn man schon mal da ist, sollte man auch die ein oder andere Mozartkugel, Salzburger Nocken und Apfelstrudel genießen.

Übernachten kann man sehr gut in der Nähe des Bahnhofes, der außerhalb der Altstadt liegt. Das Zentrum ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder auch zu Fuß schnell zu erreichen. Informiert man sich vorab ausführlich im Internet, so findet man garantiert ein geeignetes und preislich akzeptables Hotel in Salzburg. Hotelpreise beginnen ab etwa 80,00 EUR pro Zimmer pro Nacht; nach oben sind die Preise – wie in jeder Stadt – natürlich offen.

Bildquellen: http://commons.wikimedia.org

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